Keine Tore in Niedergösgen

Nach dem Heimsieg gegen den FC Gontenschwil wollte der FCS den nächsten Dreier holen und sich so weiter vom Strich entfernen. Trainer Winsauer machte dem Team unter der Woche bewusst, dass mit dem FC Schönenwerd-Niedergösgen ein kampfstarkes Team wartet. Genugtuung durch die letzten positiven Aufritte sei somit dringend zu vermeiden.

Bereits die ersten Minuten zeigten, dass der Sarmenstorfer Trainer Recht behielt. Pünktlich zu Spielbeginn begleiteten Regenfälle eine kampfbetonte Anfangsphase, welche von vielen Zweikämpfen geprägt war. Ein richtiger Spielfluss kam weder auf der einen noch auf der anderen Seite auf. Wie erwartet, beschränkte sich der Spielaufbau des Heimteams auf lange Bälle, welche die Sarmi Defensive vor keine grösseren Probleme stellten. Als ein Aussenstürmer nach einem schönen Schnittstellenpass erstmals gefährlich im Strafraum auftauchte, entschärfte Schmidt diese Chance. Mitte der ersten Halbzeit versuchte der FCS das Spieldiktat in die Hand zu nehmen. So häuften sich die gefährlichen Angriffe über die linke Angriffsseite von Markus Dubler. Seine Flanken konnten jedoch leider nicht verwertet werden. Im Strafraum liessen die Gäste die letzte Konsequenz und Überzeugung vermissen. Da auch von den Standardsituationen keine Gefahr ausging, war das torlose Unentschieden das folgerichtige Halbzeitresultat.

Der FCS kam dann besser aus der Kabine und versuchte das Tempo hochzuhalten. Das Spielgeschehen verlagerte sich nun mehr in die Platzhälfte des Heimteams. Zählbares schaute aber weiter nichts heraus. Entweder fehlte die Präzision oder der Spielfluss wurde durch Fouls unterbrochen. Schönenwerd-Niedergösgen kam weiterhin nur über lange Bälle in die Gefahrenzone rund um den Sarmi Strafraum. Wie aus dem nichts führte in der 60. Minute eine solche Aktion zu einer umstrittenen Szene im Strafraum der Gäste. Strebel flog ein Ball wohl eher an die Brust – der Schiedsrichter, welcher nicht gerade optimal positioniert war, entschied aber auf Handselfmeter. Schmidt ahne zum Glück für den FCS die Ecke und konnte den Elfmeter parieren. Gepusht durch diese Aktion kippte nun das Spiel. Sarmenstorf übernahm das Spieldiktat und hatte nun Oberwasser auf der nassen Unterlage. Anders als in der ersten Halbzeit wurde nun Angriff um Angriff über die rechte Seite lanciert, wo sich der pfeilschnelle Buchmann mehrmals hoffnungsvoll durchsetzen konnte. Die Flanken fanden jedoch leider immer noch keinen blau-weissen Empfänger. Als der Ball dann in der 65. Minute im Tor lag, hob der Linienrichter infolge Abseits die Fahne. Der Entscheid war korrekt. Die Gemüter erhitzen sich fortan immer mehr und die Zweikämpfe wurden nochmals härter geführt. Das Heimteam schien nicht mehr viel Benzin im Tank zu haben. Anders die Sarmenstorfer, welche nach dem verschossenen Elfmeter das klar bessere Team waren. Sowohl Markus Dubler wie auch Michael Stutz konnten ihre Chancen aber nicht erfolgreich abschliessen. Zehn Minuten vor Schluss wurde es dann nochmals hektisch. Huber enteilte seinem Gegenspieler und zog in die Strafraum. Der Verteidiger kreuzte seinen Laufweg und holte ihn von den Beinen. Im Gegensatz zur vorherigen Elfmetersituation war diese Aktion glasklar. Leider blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm und so plätscherte das Spielen in den letzten Minuten vor sich hin. Nach knapp 95 Minuten wurde das Spiel beendet und der FCS verdiente sich den Punkt mit einer kämpferisch einwandfreien Partie.

Bedanken können sich die Sarmenstorfer sicherlich auch bei Torhüter Schmidt, welcher die Partie mit seinem gehaltenen Elfmeter wieder in andere Bahnen lenkten konnte.

Schönenwerd-Niedergösgen – Sarmenstorf 0:0

Inseli – 190 Zuschauer

Sarmenstorf: Schmidt, Winkler, Strebel, Wyss, Burkard, Buchmann (71. Hunkeler), D.Dubler, F. Stutz, M.Dubler (80. J.Furrer), M. Stutz (75. Spaar), Huber.

Bemerkung: Sarmenstorf ohne Lindenmann, Isliker (verletzt), Moser (Aufbau), Scheuber (Arbeit), Steiner, Humaj (Ferien), Schmidli (Auslandsemester), Probst (Aufgebot 2. Mannschaft)
Verwarnungen: 74. Burkard (Foul)

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