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Grenchen wird durch Mümliswil gedemütigt

Grenchen wird durch Mümliswil gedemütigt

Der FC Grenchen 15 musste auf eigenem Platz gegen den FC Mümliswil eine fast schon peinliche 0:5-Niederlage hinnehmen. Nach einer ansprechenden Startphase kam von den Uhrenstädtern trotz  Rückstand überhaupt gar keine Reaktion.

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Unterstütze uns - es muss ja nicht mit Deinem letzten Hemd sein

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Es war ein spannendes, von der Taktik geprägtes Verfolgerduell. Opportunistisch nutzte Bellach seine Chancen zur 2:0-Führung, während Fulenbach trotz massiver Schlussoffensive nur noch der Anschlusstreffer zum 2:1-Schlussresultat gelang.

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Beide Teams begannen das Verfolgerduell mit einem klassischen 4-4-2-System und versuchten abwartend, beim Genger einen Schwachpunkt zu finden. Die vorsichtige Taktik spiegelte sich bei Fulenbach zum Beispiel darin, dass Topskorer Simon Affentranger wegen der aktuellen Personalnot als Abwehrchef eingesetzt wurde.

Erstmals gelang es Fulenbach in der 18. Minute bei einem Kopfball von Stanko Imbach, Gefahr zu produzieren. Auf der anderen Seite trat André Zimmermann einen Freistoss von der linken Seite an die Latte.

Kurz vor der Pause brachte die Fulenbacher Verteidigung den Ball nicht unter Kontrolle. Der opportunistische Topskorer Alex Fragale profitierte und erzielte überlegt das 1:0 für Bellach. Auch das 2:0 wurde nicht wirklich mit spielerischen Mitteln herausgespielt; es war ein Produkt der Cleverness: Kevin Marthaler lenkte eine Flanke irgendwie so ab, dass der in seinem Rücken spekulierende David Steiner abstauben konnte.

„Die Zeit reicht, das reissen wir noch herum", forderte Fulenbachs Trainerlegende Martin Hert. seine Spieler auf, ruhig weiter zu spielen. Tatsächlich gelang eine Reaktion: Corner von Yanik Boss und Kopfball Fabian Wyss. Dieser einstudierte Spielzug bedeute den Anschlusstreffer. Fulenbach machte weiter Druck und in der Nachspielzeit kam der eingewechselte Junior Rinaldo Grimbichler nach einer schnellen Kombination zu einer guten Schussgelegenheit, der Ausgleich gelang aber nicht mehr.

„Wir haben ein wichtiges Spiel verloren, aber noch nicht die Meisterschaft", sagte Hert, der im Sommer definitiv aufhören will, wobei Fulenbach noch keinen Nachfolger bestimmt hat. Tatsächlich ist der Rückstand auf Subingen gleich geblieben, da der Leader in Trimbach verlor. „Unsere Leistung war gut, aber Bellach hat seine Routine kaltblütig ausgespielt und unsere Fehler in Tore verwandelt."

Die Gelegenheit zur Revanche bietet sich bereits am 10. Mai, wenn sich Fulenbach und Bellach in Biberist gegenüberstehen, wenn es um den Solothurner Pokal gehen wird. „Der Cup ist für uns wichtiger als die Meisterschaft", sagt Bellachs Trainer Sandro De Cubellis, der im Sommer ebenfalls zurücktreten wird. Und wer sich auf der Brunnmatt herumhört, der merkt schnell, dass sich die Begeisterung beim FCB angsichts eines möglichen Aufstiegs in die 2. Liga inter in Grenzen hält.

Bellach – Fulenbach 2:1 (0:0)

Brunnmatt. - 110 Zuschauer. - SR Lüthi.

Tore: 41. Fragale 1:0. 67. Steiner 2:0. 77. F. Wyss 2:1.

Bellach: Palermo; Steiner, Shkoreti, Krasniqi, Mascolo; Marthaler, Xhema, Gloor, Zmmermann; Bielmann (70. Kocher), Fragale.

Fulenbach: M. Ehrenbolger; Gradwohl, Ingld, S. Affentranger, L. Wyss (86. Egloff); Boss, Schläfli, Imbach, Spielmann (85. Grimbichler); F. Wyss, Y. Ehrenbolger (75. Jäggi).

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