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Grenchen wird durch Mümliswil gedemütigt

Grenchen wird durch Mümliswil gedemütigt

Der FC Grenchen 15 musste auf eigenem Platz gegen den FC Mümliswil eine fast schon peinliche 0:5-Niederlage hinnehmen. Nach einer ansprechenden Startphase kam von den Uhrenstädtern trotz  Rückstand überhaupt gar keine Reaktion.

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Unterstütze uns - es muss ja nicht mit Deinem letzten Hemd sein

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Bei einer kaltregnerischen Angelegenheit rehabilitierte sich der Leader aus Deitingen für die samstagige Startniederlage und kämpfte sich gegen Bettlach zu einem wichtigen 3:1 Sieg.

FCB1

Trotz schweren Bedingungen wurde auf der Grabmatt verschiedene sehr ansehnliche Ballstafetten gezeigt. Nebst den tollen Kombos musste Trainer Hert jedoch auch teils katastrophale Fehlpässe in unbedrängten Situationen miterleben. Flury - der nach dem Spiel von Schiedsrichter Janick Marti liebevoll als sein Linienrichter bezeichnet wurde, da er bei jedem Offsidepfiff seine persönliche Entscheidung bekanntgab - kündete Grosses an. Der Sieger des Spiels soll schon klar sein. Deitingen war vom Start an das Team, welches die Zügel in der Hand hielt. Chancen konnten in den Startminuten noch durch Kurzpassspiel herausgespielt werden, was wie tiefer das Terrain wie unmöglicher wurde. Auf Deitinger Seite erkannte man schnell, dass man bei Konters auf die schnellen Bettlacher Offensivspieler achtgeben musste. So kam es auch, dass ein schnelles Umschalten des Gastes zu deren Führung führte. Ein Pass in die Spitze konnte ihre Sturmspitze behaupten - die zwischen Bieri und Kissling stand - welcher den linken Flügel Kohler steil lancierte und ins Netz einschob. Natürlich war die Intervention Flurys zu hören, wobei er mit ganz grosser Wahrscheinlichkeit mindestens einmal von beiden Situationen recht hatte. Ein Rückstand bei diesen Witterungsverhältnissen ist nie gut. Das dachte sich wohl auch der Leader und glich keine Minute später mit einer perfekten Kombination bis in die Front durch Murer aus.
Der Spielerische Anteil wich immer wie mehr dem Kampf. Ein weiterer Vorstoss über die rechte Seite gestaltete sich dann für das Heimteam erneut positiv durch einen Penaltypfiff Marti's. T. Stalder wurde steil im Strafraum lanciert, der mit einer dem Wetter entsprechenden Matschgrätsche umgeschlammt wurde. Penalty? Steiner? Kaltschnäuziger als ein Eskimo der sein Urin aus dem WC rausspitzt und als gelbes Crashed Ice verkauft? Steiner! 2:1! 32. Minute!

 

Die zweite Halbzeit hatte etwa so viel mit Fussball zu tun wie ein Schwein den Rückenschwumm beherrscht. Der Boden wurde fast so tief wie das geistige Niveau des aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten - fast. Fussball konnte nur noch bedingt gespielt werden. Viel Geld hätte wohl kein Zuschauer für diese fussballerischen Darbietungen bezahlt. Eine Schlammschlacht war wohl die bessere Bezeichnung. Obwohl zu sagen ist, dass einige Menschen für solch eine Schlammschlacht sehr viel bezahlen. Doch dann sind die Protagonisten tendenziell weiblich, sehr gutaussehend und etwa so bekleidet wie Rocco Siffredi beim Vorspiel.
Kissling - der sich in Umgang 2 nebst einem langarm Thermo, kurazarm Thermo, T-Shirt, Softshelljacke und dem Dress noch einen Pullover überzog - merkte, dass das Feuer auf der Brücke in Olten wohl gelöscht ist und keine Wärme mehr abstrahlt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen und Bettlach kam zur ersten Chance seit Wiederanpfiff. Eine schöne Flanke des Gastaussenläufers fand seinen Sturmpartner. Der daraus folgende Kopfball aus 8 Meter war perfekt in die Ecke platziert, jedoch nicht mit dem nötigen Nachdruck abgegeben, dass Kissling mit einer schönen Flugeinlage seine Farben in Front behielt. Dies war mehr oder weniger die einzige und letzte Offensivaktion des Gastes. Deitingen übernahm mehr und mehr wieder das Spieldiktat und forcierte den dritten Treffer. Gute Kombinationen wurden nicht mehr gezeigt - da der Untergrund dies schlicht nicht mehr zuliess - und der Ball wurde mehrheitlich lang in die Spitzen gespielt. Aufgrund des aggressiven Nachdrucks konnten die Bälle in der Spitze auch erobert und Gefahr aufs gegnerische Tor erzeugt werden. Es war eine Frage der Zeit, wann das dritte Tor fällt. Huser scheiterte in der 78. Minute aus aussichtsreicher Position, eher Murer 3 Minuten später den Sack definitiv zu machte.

 

Fazit: Deitingen zeigte eine gute Reaktion auf die Startbiederlage. Man war konzentrierter, kommunikativer und vor allem präsenter in beiden Strafräumen. Die Spieler können sich nun dank dem, dass dieses Jahr der Karfreitag auf einen Freitag und der Ostermontag auf einen Montag fallen, den Sieg ein verlängertes Wochenende lang geniessen.

 

FC Deitingen 3:1 (2:1) FC Bettlach
Grabmatt, 60 Zuschauer
FCD: Kissling; S. Frei, Mühlethaler, Bieri, Steiner (46. Barrer); Flury, Roth, B. Frei, Murer; R. Stalder, T. Stalder (78. Huser)
Tore: 0:1 FCB (11. Minute), 1:1 Murer (12. Minute), 2:1 Steiner (Penalty, 32.), 3:1 Murer (81.)

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