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Bald wird auch der Bucheggberg Fussball spielen

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Fussballtechnisch betrachtet ist der Bezirk Bucheggberg auf der Landkarte einen weisser Fleck. Wer kicken will, muss ins benachbarte Seeland fahren. Das soll sich nun mit dem FC Schnottwil-Limpachtal ändern: Bereits nach den Sommerferien will der neu gegründete Fussballklub bei den...

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Fussballtechnisch betrachtet ist der Bezirk Bucheggberg auf der Landkarte einen weisser Fleck. Wer kicken will, muss ins benachbarte Seeland fahren. Das soll sich nun mit dem FC Schnottwil-Limpachtal ändern: Bereits nach den Sommerferien will der neu gegründete Fussballklub bei den Junioren G am Spielbetrieb teilnehmen.

Bewegen, bewegen, bewegen – und dabei in einer tollen Gruppe zusammen glücklich sein. „Es gibt nichts Besseres für unsere Kinder", findet Michael Zaugg. Im Oktober zog er mit seiner Familie von Bätterkinden nach Schnottwil. „Die Kollegen, die mir beim Umzug halfen, sahen diesen Fussballplatz fast vor meiner Haustür", erzählt er, wie es zur Gründung des neuen Fussballklubs kam. „Nach etwa zwei Wochen kamen diese Freunde wieder zu mir. Diesmal mit der Idee, wir sollten hier einen eigenen FC gründen. Ich hielt das zunächst für eine Bieriedee, aber als diese Leute immer wieder mit dem Thema daherkamen, dachte ich: Warum eigentlich nicht?" Mittlerweile wird Michael Zaugg in den Annalen des noch jungen FC Schnottwil-Limpachtal als der erste Vereinspräsident geführt.

Das Spielfeld verfügt über Flutlicht und wird von der Schule und vom Turnverein genutzt. Manchmal trifft sich hier an einem freien Nachmittag auch eine Handvoll Schnottwiler Kinder, um ein wenig Fussball zu spielen. Umkleidekabinen gibt es keine, aber das Schnottwiler Schulhaus liegt in Gehdistanz. Dort stehen für die Turnstunden zwei Kabinen zur Verfügung. Neben der Schule nutzt vor allem der Turnverein die Infrastruktur. „Der Turnverein macht das super und wir wollen diesen nicht konkurrenzieren", verspricht Zaugg. „Ich bin überzeugt, dass das Bedürfnis nach einen zusätzlichen Angebot für die Kinder gross ist und wir werden schauen, dass wir neben den Turnern vorbeikommen. Es hat Platz für alle."

Mit seinen 35-Jahren spielt Michael Zaugg bei den Senioren in Münchenbuchsee. Daran wird sich auch nicht so schnell etwas ändern, denn der Schnottwiler Platz ist etwa fünf Meter zu kurz und deshalb nur für den Kinderfussball geeignet. „Das ist kein Problem, denn wir wollen für die Kleinsten da sein", erklärt Michael Zaugg, „bei den Aktiven werden wir die Zusammenarbeit mit den Fussballvereinen in Diessbach und Büren suchen."

Freier Raum, um das Rasenfeld etwas zu vergrössern und auf die vom Fussballverband verlangte, minimale Länge zu bringen, wäre zwar vorhanden, das würde aber eine grössere Investition darstellen. Konkrete Pläne gebe es keine, sagt Zaugg. Aber wer weiss, vielleicht entsteht in zehn Jahren das Bedürfnis, auch bei den Aktiven eine eigene Mannschaft zu stellen? „Darüber machen wir uns jetzt noch keine Sorgen. Jetzt soll sich der FC Schnottwil-Limpachtal im Kinderfussball engagieren. Dafür ist der Platz perfekt, so wie er jetzt ist."

Statuten sind erstellt und an der Gründungsversammlung waren zehn Mitglieder beteiligt. „Am 16. März werden wir in der Krone die erste ordentliche Mitgliederversammlung durchführen, zu der wir alle einladen, die sich für den FC Schnottwil-Limpachtal interessieren", beschreibt Markus Zaugg den Fahrplan.

Einen G-Junioren stellt der Präsident mit seinem Sohn, der bald in den Kindergarten gehen wird. Woher kommt das andere Dutzend, damit man ein richitges Team stellen kann? „Der Kindergarten in Messen, wo auch die Schnottwiler Kinder hingehen, führt drei Klassen. Das sind mehr als genug Kinder für ein erstes Team. Viele Eltern haben bereits ihr Interesse angekündigt und am 22. März werden wir alle zu einer Informationsveranstaltung in die Krone einladen."

Der FC Schnottwil-Limpachtal konnte auf einer Crowdfunding-Plattform 50 Fans aktivieren. Präsident Michael Zaugg erklärt, warum eine Anschubfinanzierung nötig ist: „Wir brauchen ein gewisses Startkapital, das verlangt der Fussballverband von jedem Verein. Wir müssen Material kaufen. Bälle, Tore, Hütchen und ein Dress sind nicht ganz billig. Ohne Crowdfunding zum Start würde der Mitgliederbeitrag für viele Eltern zu teuer."

Weitere Infos:

Homepage: www.fc-sl.ch

16. März (20.00 Uhr): Öffentliche Generalversammlung in der Krone
22. März (18.30 Uhr): Informationsveranstaltung für die Eltern

Crowdfunding: www.lokalhelden.ch/fc-schnottwil-limpachtal

 

 

Kommentare   

 
#1 Michael Marty 2018-02-14 18:36
❤️ Gratulation zu dere Entscheidig, für d CHING. Es wüsse aui das d Ching üsi Zuekunft si. Vüu
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