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Neulich in Lommiswil

Neulich in Lommiswil

Es ist zwar schon ein paar Tage her... Szenen des Spiels zwischen Lommiswil und Welschenrohr.

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Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Weil der Captain von Canspor beim Meisterschaftsspiel in Langendorf (4. Liga, 11. Oktober) nach einem Platzverweis auf den Schiedsrichter losging, wurde er durch den Fussballverband für zwei Jahre gesperrt.

Bewertung:  / 3
SchwachSuper 

Herzogenbuchsee überwintert in der Gruppe 4 der Berner 3. Liga auf dem 6. Platz. Trainer Julien Ceccon zieht seine Zwischenbilanz und macht sie öffentlich.

Defensive Kompaktheit und Mentalität:

Eines der primären Ziele war es, über die ganze Vorrunde defensiv kompakt im Block zu verteidigen. Mit 14 Gegentreffern aus 12 Spielen konnte man diese Zielsetzung weitgehend gut umsetzen. Zudem kassierte man in 12 Spielen nur zwei Gegentore nach einem gezielten Spielaufbau des Gegners. Sieben der 14 Gegentore wurden mit einem individuellen Fehler im eigenen Spielaufbau eingeleitet. Diesbezüglich will man diesen Wert in der Rückrunde durch präzisere Zuspiele und intelligenteren Entscheidungen am Ball verbessern. Ein weiteres Ziel war es, die Team-Mentalität aufzufrischen. Was sich in der Vorbereitung noch gut entwickelte, stagnierte dann zu Beginn der Vorrunde. Über die komplette Herbstrunde gesehen, fehlte doch das eine oder andere Mal die nötige Bereitschaft wie auch Gier nach Erfolg. Dieser innerliche Drang, besser werden zu wollen, wird weiter einen hohen Stellenwert in der Entwicklung der Mannschaft haben.

18 Punkte aus 12 Spielen:

Die Punkteausbeute in der Vorrunde ist sicherlich nicht zufriedenstellend. Nach der Vorbereitung setzte man sich das Ziel, am Ende der Vorrunde mindestens 24 Punkte auf dem Konto zu haben. Dies konnte nicht erfüllt werden. Gründe dafür liegen einerseits an der Verletzungsmisere, welche sich wie ein roter Faden durch die ganze Vorrunde zog. Die Trainingspräsenz war demnach oft nicht optimal. Durch die fehlende Breite in den Trainings kam nur selten ein Konkurrenzkampf um die Startelfplätze auf. Die meisten Spieler wussten bereits im Montagtraining, dass sie im kommenden Spiel von Beginn weg spielen werden. Durch diese mentale Sicherheit reduzierte sich folglich auch die maximale Leistungsbereitschaft. Nur 7 von den 22 Kaderspielern erreichten eine Trainingspräsenz von 80 oder mehr Prozent - nur 10 Spieler über 70%. Dies ist sicherlich ein ungenügender Mannschaftswert.

Fehlende Kontinuität:

Wie wichtig die Anwesenheit von Kapitän Dominik Glauser im Buchser Zentrum ist, lässt sich anhand der statistischen Werte mit und ohne ihm aufzeigen. Von 6 Spielen mit ihm erlangte man 13 Punkte (Torverhältnis 16:5). Von 6 Spiele ohne ihn hingegen nur gerade mal 5 Punkte (Torverhältnis 8:9). Zudem fehlte in der Offensive oft die nötige Durchschlagskraft. 60 Topchancen in 12 Spielen ist sicherlich kein optimaler Wert. Dan Gygax führt die Liste mit 24 Grosschancen an, danach folgen Samuel Domgjoni (9), Loris Balaj (5) und Aleksandar Djakovic (4). Abzüglich den 11 Toren von Dan Gygax (46% der Mannschaft) waren es mit Loris (4), Samuel (2), Aleksandar (2) und Perparim (2) vier neue Spieler, die 42% aller Tore in der Vorrunde erzielt hatten. Diese Werte der Tore und Topchancen machen deutlich, dass die jungen Offensivspieler noch Entwicklungsraum benötigen. An dieser fehlenden Durchschlagskraft wird man in der Rückrunde weiter gezielt arbeiten. Der wohl aussagekräftigste Indikator eines Spitzenteams zeigt sich darin, dass sie auf einem kontinuierlich guten Niveau Fussball spielen und die Mehrheit der Gegner dominieren. Der 1. Mannschaft gelang dies über 90 Minuten nur in 2 von 12 Spielen. Dies zeigt auf, dass man noch viel Arbeit vor sich hat, um als ernstzunehmender Aufstiegsaspirant wahrgenommen zu werden.

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