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Neulich in Lommiswil

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Es ist zwar schon ein paar Tage her... Szenen des Spiels zwischen Lommiswil und Welschenrohr.

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Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Weil der Captain von Canspor beim Meisterschaftsspiel in Langendorf (4. Liga, 11. Oktober) nach einem Platzverweis auf den Schiedsrichter losging, wurde er durch den Fussballverband für zwei Jahre gesperrt.

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Der FC Solothurn entschied ein zerfahrenes Auswärtsspiel beim FC Schötz dank eines frühen kuriosen Eigentores knapp 1:0 für sich.

FCS-Trainer Dariusz "Darek" Skrzypczak musste seine Formation gezwungenermassen umstellen. Da Edin Hasanovic wegen seiner Gelb-Rot-Sperre aus dem Münsingen-Match fehlte und der als dessen Ersatz vorgesehene Noel Anderegg sich im Training eine Verletzung zuzog, musste Mittelfeldspieler Sacha Stauffer nach hinten auf die Innenverteidiger-Position rücken. Massimo Veronica wechselte von rechts aussen auf zentral. Und neu in die Startelf kam Leo Schrittwieser.

Die erste Chance der Partie gehörte in der 6. Minute den Gastgebern, als Boussaha sich freispielte, doch FCS-Torwart Jeffrey Grosjean war schnell unten und hatte den Ball. Dann folgte in der 8. Minute jene kuriose Szene, die letztlich die Partie entscheiden sollte.

Marc Du Buisson suchte mit einem langen Ball Loic Chatton, der diesen jedoch an Schötz-Verteidiger Ferricchio verlor. Dieser wollte den Ball zu Keeper Hönger zurückspielen. Der Rückpass war jedoch zu hoch angesetzt und begünstigt durch den Wind segelte der Ball über Hönger hinweg ins Tor. Da es zunächst so aussah, als sei der Ball über das Tor gegangen, sahen sich zunächst alle überrascht an, als Schiedsrichter Odiet ein Tor anzeigte.

Dieses Kuriosum schien die Gastgeber zu verunsichern. Doch die Gäste schafften es nicht, aus diesem Umstand Kapital zu schlagen. Zunächst vergab Chatton freistehend gegen Hönger (14.). Dann ging ein Schuss von Hannes Hunziker (18.) knapp rechts am Tor vorbei.

Danach fanden die Gastgeber ihre Ordnung wieder. Die nächste Chance hatte jedoch wieder der FCS. Nach einem Eckball von Shpetim Arifi strich ein Distanzschuss von Massimo Veronica über das Tor (36.). Zwei Minuten später versuchten es auch die Gastgeber in Person von Zobrist aus der Distanz und waren auch nahe dran. Bis zur Pause passierte nun nicht mehr viel. Allgemein lief spielerisch bei beiden Teams so gut wie gar nichts zusammen.

Dies änderte sich auch in der 2. Halbzeit nicht. So war es nicht verwunderlich, dass die erste Chance, wiederum für den FCS, durch einen Standard erfolgte. Nach Eckball von Arifi köpfte Waylon Grosjean knapp links vorbei. Doch auch Schötz hatte seine Szenen. In der 61. Minute vergab Haziri nach einer Flanke von Boussaha knapp.

Da aus dem Spiel heraus weiter nichts zusammen lief, versuchte es Veronica in der 65. Minute nochmals aus der Distanz und zielte knapp links vorbei. Die grösste Chance zur endgültigen Entscheidung gab es dann in der 78. Minute, als Stauffer einen schnellen Konter einleitete und Chatton bediente. Dieser schoss jedoch Torwart Hönger an, der Ball wurde jedoch zurück erkämpft und kam zum eingewechselten Steven Ukoh, dessen satter Schuss von Hönger noch gerade so aus dem Eck gefischt wurde.

In der Schlussphase liess sich der Leader unverständlicherweise immer mehr hinten einschnüren. Ohne spielerisch zu glänzen erzeugte Schötz einen starken Druck aufs FCS-Tor, doch die Zuspiele blieben meist zu ungenau, obwohl die FCS-Defensive immer wieder Mühe hatte, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Als in der Nachspielzeit ein Kopfball von Ferricchio nur um Zentimeter am FCS-Tor vorbei zischte, war der Sieg dann doch in trockenen Tüchern.

Fazit: Ein enttäuschendes Spiel zweier Top-Teams dieser Liga gewann der FC Solothurn letztlich glücklich durch das frühe kuriose Eigentor.

FC Schötz - FC Solothurn 0:1 (0:1)

Wissenhusen, Schötz. - 300 Zuschauer. - SR Odiet Maxime.

Tor: 8. Eigentor Ferricchio 0:1.

Schötz: Hönger, Gänsler, Ferricchio, Bajrami, Pekas; Boussaha (83. Skeraj), Zobrist, Stephan (70. Frey), Nikmengjaj (59. Rapelli); Haziri, Zenger.

Solothurn: J. Grosjean; Kohler, Stauffer, W. Grosjean, Du Buisson; Schrittwieser (73. Sandmeier), Koch (69. Ukoh), Arifi, Hunziker; Veronica (87. Bisevac); Chatton.

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