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Neulich in Lommiswil

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Es ist zwar schon ein paar Tage her... Szenen des Spiels zwischen Lommiswil und Welschenrohr.

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Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Weil der Captain von Canspor beim Meisterschaftsspiel in Langendorf (4. Liga, 11. Oktober) nach einem Platzverweis auf den Schiedsrichter losging, wurde er durch den Fussballverband für zwei Jahre gesperrt.

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SchwachSuper 

Trotz der vier Toren, die vielleicht ein packendes, hochstehendes Spiel erahnen lassen, war der Auftritt der beiden Teams nur selten auf dem Niveau vergangener Tage und riss die Anwesenden nicht allzu oft vom Hocker.

Obwohl Fulenbach die drei Punkte unbedingt auf seinem Konto wissen wollte, passte gerade in der ersten Hälfte nur wenig zusammen. Zu viele Fehler schlichen sich in das Spiel der Einheimischen ein, wodurch der Gast aus Solothurn immer wieder in Tornähe kam. Eine Unkonzentriertheit führte schliesslich zu einer Ecke, welche scharf zur Mitte befördert wurde. Die Aktion schien bereits geklärt, da ertönte das Arbeitsgerät des ausserkantonalen Schiedsrichters. Ein angeblicher Schubser von Gradwohl, bewog den Unparteiischen dazu, auf Elfmeter zu entscheiden. Spring liess sich nicht aus der Ruhe bringen und verwandelte sicher zur Gästeführung.

Auf der Gegenseite musste man sich lange gedulden, bis ein zielführender Angriff lanciert wurde. Das Gewisse Etwas fehlte einfach, wodurch bis kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde keine nennenswerte Torszene notiert werden konnte. Ein weiter Diagonalball von der rechten Seite auf Boss, wurde von Torre, nach einem Missverständnis mit Torwart Giger, per Kopf aufs leere Tor gespielt. Der gedankenschnelle Boss erahnte dies, lief alleine aufs verwaiste Gehäuse zu und wurde im letzten Moment regelwidrig gebremst. Der zu erwartende Elfmeter wurde vom Schiedsrichter aber unverständlicherweise verwehrt und das Spiel lief mit Torabstoss weiter.

Aber auch diese Aktion weckte Fulenbach nicht gross auf. Weiterhin agierten die Hausherren zu umständlich, was Blustavia gar die eine oder andere Kontermöglichkeit bescherte. Aber auch die Gäste wussten meist nur wenig damit anzufangen und so verstrich die Zeit ohne weitere Hochkaräter. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit, schien sich dann aber doch so etwas wie eine Druckphase des SCF abzuzeichnen, welche durchaus mit einem Tor hätte belohnt werden können, respektive müssen. Zuerst sah Ingold seinen Kopfball nach einem Corner vom gut reagierenden Giger abgewehrt und danach scheiterte Boss, der aus aussichtsreicher Position gestartet war, am eigenen Dribbling. Als auch kurz darauf und nach einem weiteren Eckball mehrere Abschlüsse den Weg ins Tor nicht fanden, pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeitpause.

Fulenbach kam besser aus der Kabine und legte sogleich los, um den Ausgleich zu erzielen. Nach nur wenigen Minuten traf Fabian Wyss mit seinem Abschluss im Strafraum aber nur die Latte – der erste SCF-Treffer lag jedoch in der Luft. Zehn weitere Zeigerumdrehungen waren auf der Matchuhr vergangen, da durften auch die SCF-Anhänger ein erstes Mal jubeln. Der eingewechselte Ramon Affentranger lancierte den in den Sturm gerückten Simon Affentranger, welcher sich gut gegen seinen letzten Verfolger durchsetzte und zum Ausgleich einschob. Die Freude hielt aber nicht lange an. Blustavia fing ein zu lasches Zuspiel in der eigenen Defensivzone ab und schaltete rasch um. Fulenbach's Mittelfeld war mit wenigen Pässen schnell überspielt und der Gegenangriff rollte Richtung Heimtor. Das letzte Zuspiel war jedoch ein wenig zu lang, trotzdem musste SCF-Hüter Ehrenbolger einen langen Weg zurücklegen um die Fehler seiner Vorderleute wieder auszubügeln. Beim Klärungsversuch entwickelte sich aber ein unglücklicher Prellball, den Lopez erben und, trotz Klärungsversuch auf der Linie, im Tor unterbringen konnte. Obwohl Fulenbach einen weiteren Rückschlag hinnehmen musste, wurden die Offensivbemühungen sofort wieder aufgenommen. Diese wurden nach einigen Versuchen auch belohnt, als Boss eine Flanke in den Strafraum trat, wo Fabian Wyss die Lufthoheit behauptete und zum erneuten Ausgleich einköpfte. Nun lag das Momentum auf Fulenbacher-Seite und Blustavia's Torwart Giger rückte zusehends ins Rampenlicht des Geschehens. Nach einem langen und verlängerten Ball stand Simon Affentranger plötzlich frei vor dem Tor - Giger blieb im Duell Eins gegen Eins aber Sieger.

Nach einem der heute wenigen Rush's von Dauerbrenner Gradwohl über die rechte Seite, konnte dieser erst im Strafraum gebremst werden. Dieses Mal blieb dem Referee nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Teufelskerl Giger ahnte jedoch die von Jonas Wyss ausgewählte Ecke, parierte den auf Torwart-Höhe abgegeben Schuss und bewahrte seine Teamkollegen damit vor dem erstmaligen Rückstand.

Bis zum Ende der Partie versuchte das Heimteam weiterhin das entscheidende Tor zu erzielen, mehr als zwei Abschlüsse von Luan Spielmann schauten dabei aber nicht heraus und so mussten sich beide Teams mit je einem Punkt abfinden, was Fulenbach aufgrund der Tabellenanordnung sicher etwas schwieriger fiel.

In der nächsten Woche fallen nun noch zwei brisante Duelle an. Zuerst muss die Hert-Elf am Mittwoch erneut nach Trimbach reisen, wo der Einzug ins Cup-Halbfinale angestrebt wird, um sich danach im Derby gegen Härkingen möglichst erfolgreich in die Winterpause zu verabschieden (da)

Tore: 13. Spring 0:1 (Penalty), 58. Simon Affentranger 1:1, 63. Lopez 1:2, 75. Fabian Wyss 2:2

Fulenbach: Mischa Ehrenbolger, Jäggi, Schläfli, Ingold, Gradwohl, Boss, Jonas Wyss (88. Luan Spielmann), Imbach, Simon Affentranger, Fabian Wyss, Yves Ehrenbolger (46. Ramon Affentranger)

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