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Neulich in Lommiswil

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Es ist zwar schon ein paar Tage her... Szenen des Spiels zwischen Lommiswil und Welschenrohr.

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Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Weil der Captain von Canspor beim Meisterschaftsspiel in Langendorf (4. Liga, 11. Oktober) nach einem Platzverweis auf den Schiedsrichter losging, wurde er durch den Fussballverband für zwei Jahre gesperrt.

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Nachdem Herzogenbuchsee drei Spiele in Folge gewinnen konnte, kam der Leader Langnau genau zum richtigen Zeitpunkt auf den Waldäcker. Am Ende gab es für Buchsi  aber kein weiteres Erfolgserlebnis.

Mit Balaj (18), Morina (18), Rüfenacht (18) und Domgjoni (17) setzte Buchsi in der Offensive auf die jungen Wilden. Gespannt war man darauf, wie sich die Jungs gegen einen physisch wie auch spielerisch guten Gegner durchsetzen werden. Man spürte gleich zu Beginn des Spiels, dass man mit Langnau den bisher besten Gegen auf dem Platz hatte. Beide Teams schenkten sich nichts und spielten auf Sieg. Auch wenn Langnau etwas mehr Spielanteile hatte, konnten sich die Buchser immer wieder mit gefährlichen Vorstössen in der Angriffszone in Szene setzen. Trotzdem fehlte bei unseren Jungs in den ersten Minuten die absolute Bereitschaft und Konzentration. Ob dies an der nicht maximal fokussierten Einstellung oder an den fehlenden Erfahrungswerten gewisser Spieler lag, lässt sich nicht so einfach beantworten. Fakt war jedoch, dass der FC Langnau eine in sich stimmigere Ausstrahlung verkörperte. Sinnbildlich war beispielsweise der Handelfmeter von Yanick Durrer. Diese Aktion wäre sicherlich vermeidbar gewesen. Bruno Weingart, welcher sich erneut in einer super Form zeigte, konnte den Elfer mit einer tollen Parade halten. Kurze Zeit später konnte sich Liridon Gashi eine gute Torchance erarbeiten. Man war sich bewusst über die Qualitäten des jungen Albaners, doch konnte man ihn durch gute und konzentrierte Deckungsarbeit beinahe über die volle Spielzeit aus dem Spiel nehmen. Bitter war dann, als der Architekt des Buchser Spiels, Dominik Glauser, erneut durch einen Misstritt ausgewechselt werden musste. Das Buchser Spiel, welches heute aus defensiv-taktischer Sicht im Vergleich zu anderen Spielen nicht wirklich gut war, wurde mit dem Verlust von Glauser zusätzlich geschwächt. Fairerweise muss man auch sagen, dass Langnau gut und schnell zwischen den Ketten gespielt hatte und ihr Offensivspiel schwierig zu verteidigen war und man dadurch auch (oft unnötig) die eigene Positionen verlassen hatte. Wie bereits erwähnt, konnte man doch auch in der Offensive etwas bewegen, so wie in der 25. Minute, als Loris Balaj den Ball auf Tomas Steiner gespielt hatte, dieser mit einem «Steiner-Rush» nach vorne gezogen ist und den gut anspielbaren Samuel Domgjoni bedient hatte. Jeder hätte in diesem Moment mit einem Schuss gerechnet, doch der technisch versierte Domgjoni legte den Ball nach einer elegant Körpertäuschung auf den aus der Tiefe heranstürmenden Perparim Hoxha ab, der mit einem gezielten Flachschuss dem Langnauer Torhüter Martin Künzi keine Chance liess und zum 1-0 traf. In den folgenden 10 Minuten blieb der Spielrhythmus sehr hoch und die Buchser waren dann auch etwas griffiger in den Duellen. Auffallend hierbei sicherlich Aggressivleader Hoxha, der sich heute, solange ihn die Beide getragen haben, nicht nur wegen seinem Führungstreffer stark gespielt hatte.In der 36. Minute war es dann ein Ballverlust in Zone 1, welcher der gute Stürmer Simon Reber eiskalt ausnutzen konnte und zum 1-1 traf.

In der 2. Halbzeit konnten beide Mannschaften das hohe Spielniveau der 1. Halbzeit nicht mehr halten. Leider waren es die Jungs von Trainer Reto Flückiger, die besser aus der Kabine kamen. Die ersten 15-20 Minuten fühlte sich wie ein Powerplay an. Auch wenn Langnau mehr Spielanteile hatten, fehlte ihnen jedoch etwas die Durchschlagskraft. In dieser Phase wurde dann immer wie mehr die physische Überlegenheit der Langnauer, wie auch die aus altersbedingten Gründen fehlende Cleverness der Buchser Akteure zum spielentscheidenden Faktor. Mit der Hereinnahme von Selcuk Ademi (19), Anusan Sinnathamby (20) und Aleksander Djakovic (21) hatte man tolle und talentierte Jungspieler, jedoch hätte dem Spiel in dieser Phase Erfahrung und Präsenz gut getan. Auch wenn man sich bemüht hatte, folgte (erneut durch einen Eigenfehler in Zone 1) die matchentscheidende Szene. Ein Buchsi Spieler wollte den Ball zu Bruno Weingart passen. Der etwas zu kurz gespielte Ball wurde von Gashi, den man eigentlich fast 100% abmelden konnte, toll antizipiert. Es waren gefühlt nur 2-3 Zentimeter, die er schneller am Ball war als der heranstürmende Buchsi Keeper und wurde somit zum Matchwinner dieses Spiels. Toll war danach trotzdem die Reaktion der Buchser. Auch wenn die Luft etwas raus war, konnte man mit Balaj und Ademi noch zwei Topchancen kreieren. Ehrlicherweise muss man sich jedoch eingestehen, dass ein Ausgleichstreffer nicht ganz dem Spielverlauf gerecht gewesen wäre.

Als neutraler Zuschauer sah man sicherlich ein gutes (2. Halbzeit) bis sehr gutes (1. Halbzeit) Fussballspiel. Stand heute ist sicherlich festzustellen, dass man gegen Teams wie Langnau noch nicht ganz mithalten kann. Dies ist sicherlich wichtig, um Schritt für Schritt weiter an dem eigenen Spiel zu arbeiten. Auch wenn es sich komisch anhört, sind solche Niederlagen in einer Entwicklung wichtig, um weiter zu wachsen. Am nächsten Wochenende erwartet uns ein anderes Spiel, jedoch nicht einfachere Aufgabe. Toll war erneut die Unterstützung der Buchsi-Supporter!

FC Herzogenbuchsee – FC Langnau 1-2 (1-1)
Tore: 25' 1-0 Hoxha (Domgjoni), 36' 1-1 Reber, 78' 1-2 Gashi.
Aufstellung: B. Weingart – P. Hug (55' S. Ademi), T. Reinmann, Y. Durrer, T. Steiner – D. Glauser (22' C. Kummer), P. Hoxha, J. Morina (76' A. Sinnathamby), L. Balaj, L. Rüfenacht – S. Domgjoni (61' A. Djakovic).

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