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Neulich in Lommiswil

Neulich in Lommiswil

Es ist zwar schon ein paar Tage her... Szenen des Spiels zwischen Lommiswil und Welschenrohr.

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Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Weil der Captain von Canspor beim Meisterschaftsspiel in Langendorf (4. Liga, 11. Oktober) nach einem Platzverweis auf den Schiedsrichter losging, wurde er durch den Fussballverband für zwei Jahre gesperrt.

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SchwachSuper 

Zum zweiten mal in Folge musste die Spiegelberg-Truppe an einem Sonntag ran, diesmal konnte man jedoch auf dem heimischen Spiegelberg antreten. Die äusseren Verhältnisse erwiesen sich als optimal, zu Gast waren die Pöstler aus Solothurn.

Erneut musste Coach Affolter einige Umstellungen in seinem Ensemble vornehmen. Für die verletzten Ross und T. Späti sowie die abwesenden Bessire und Messerli rutschten Jost, M. Müller sowie nach längerer Verletzungspause A. Späti in die Startelf. Zudem stand Brägger aus dem „Zwöi" zwischen den Pfosten (merci Bräggu!).

Die Haltner begannen wie so oft auf heimischem Terrain druckvoll, die Pressing-Maschine lief wie geschmiert. Ein ums andere mal gelang es den Flügeln M. Müller und Frey, hinter die gegnerische Abwehrlinie durchzubrechen, die Hereingaben konnten aber jeweils geklärt werden. Und wenn sie doch mal den Weg zu einem Roten fanden, wurde im Abschluss gesündigt. Die Ambassadorenstädter ihrerseits führten zwar eine technisch feine Klinge, es gelang ihnen aber kaum, sich gefährlich vors Tor von Brägger durchzuspielen. Am ehesten ansatzweise gefährlich wurden sie durch hohe Bälle in die Spitze.

Der HSV liess einige gute Chancen liegen und so war die Freude gross, als Jost in der 36.
Minute allein vor dem Gästekeeper das Leder via Innenpfosten ins Tor schob. Frey hatte die
Schnittstelle in der Gästeabwehr gefunden und so den Rekrut (oder mittlerweile Soldat?)
optimal in Szene gesetzt. Die fünf Wiesn-Jungs auf der Bank tobten und einer meinte sogar:
„Bravo, mir hätte eigentlech ou grad z Münche chönne blibe, ohni üs loufts jo".

Danach geschah nicht mehr viel vor dem Pausentee und mit der Führung im Rücken startete
man in Durchgang zwei. Diese war geprägt von viel Kampf und hartem, bisweilen sogar
überhartem Einsatz.

Die Wasserämter hatten nun vermehrt Mühe, ein gepflegtes Kurzpassspiel aufzuziehen, zu oft wurde die Kugel planlos nach vorne gedrescht und so war es eine Weile lang der FC Post, der das Spieldiktat an sich riss. Auf diese Weise ergaben sich für das Heimteam aber auch vermehrt Räume zum Kontern. Nach einem solchen schnellen Vorstoss war es wiederum der junge Jost, der in den gegnerischen Sechzehner vorpreschte und nur noch mittels Foul gestoppt werden konnte. D. Ernst übernahm die Verantwortung und verwertete souverän.

Die Szene des Tages ereignete sich aber erst fünf Minuten vor Schluss, als der eingewechselte J. Ernst auf dem linken Flügel enteilte. Dem direkten Gegenspieler gefiel dies wohl nicht sonderlich und so entschied er sich, ebendiesen Ernst von hinten niederzugrätschen. Daraufhin gab es unschöne Szenen am Seitenrand mit Rudelbildung zwischen Heim- und Gästefans sowie einigen gegnerischen Spielern. Kompliment an dieser Stelle an unsere Mannschaft, die sich aus der Sache rausgehalten hat und nach einigen Minuten Unterbruch die Partie routiniert runterzuspielen vermochte.

Das Siegerbier schmeckte nach dem dritten Dreier in Folge besonders gut und man scheint gewappnet für die nächsten Aufgaben, allen voran die Partie nächste Woche gegen Gruppenfavorit HNK Croatia.

HSV Halten – Post Solothurn 2:0 (1:0)

Spiegelberg, Halten - 60 Zuschauer

Tore: 36' 1-0 Jost (Frey), 82' 2-0 D. Ernst (Foulelfmeter)

HSV: Brägger; Schwaller, Schumacher (48' Stampfli), A. Späti, Stapfer; M. Müller (68' Eyer), D. Ernst, Kummer, Frey (52' J. Ernst); Schläfli (65' Wüthrich), Jost

Bemerkungen: HSV ohne Ross, S. Müller, T. Späti, Yücedag, Bühlmann (alle verletzt), Messerli, Winter, Bracher, Bessire, Schnyder (alle abwesend).

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