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Neulich in Lommiswil

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Es ist zwar schon ein paar Tage her... Szenen des Spiels zwischen Lommiswil und Welschenrohr.

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Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Der Captain von Canspor wird für zwei Jahre gesperrt

Weil der Captain von Canspor beim Meisterschaftsspiel in Langendorf (4. Liga, 11. Oktober) nach einem Platzverweis auf den Schiedsrichter losging, wurde er durch den Fussballverband für zwei Jahre gesperrt.

Bewertung:  / 5
SchwachSuper 

Nach einer sehenswerter Aufholjagt in Unterzahl kann sich die Croatia glücklich schätzen, überhaupt einen Punkt aus Rüttenen mit nach Hause zu nehmen.

Keine der Mannschaften war auf Verteidigung bedacht und so kamen in der 6. Minute S. Lüthy bei Rüttenen und in der 7. Minute G. Šikalo bei den Kroaten frei zum Schuss, blieben beide aber unpräzis. „Wieso läufst du raus?!" riefen die Gäste-Zuschauer dem Goalie zu als dieser seinen Kasten verliess, um ins Laufduell von Heynen und Ponjavic einzugreifen. Obwohl bereits auf die Seite gedrängt, bewahrte der in der Anfangsphase omnipräsente Heynen kühlen Kopf und lobbte Kristic zur Freude der vor der Clubbeiz dichtgedrängten Heimzuschauer. Der Linksaussen von Croatia Radic klatschte gerade einen angeschossenen Ersatzspieler der Heimmannschaft auf der Ersatzbank. Hinter seinem Rücken erlief sein Gegenspieler einen im Golaus bereits verlorengeglaubten Ball und passte in die Mitte, wo sich S. Lüthy formidabel durchsetzte und die Kugel direkt einschob.

Von den Zurufen der kroatischen Innenverteidiger liess sich der Schiri nicht beeindrucken. Mit 0:2 im Rücken nach bereits 11. Minuten fingen nun die Kroaten an, das Spiel zu bestimmen. Nachdem die Freistossflanke in der 14. Minute beim zweiten Pfosten keinen Abnehmer fand, überlistete Žižak die Hintermannschaft von Rüttenen indem er den anstürmenden Mari mit einem Zuckerpass in den Sechszehner bediente. Der hinausgeeilte J. Lüthy machte sich breit, konnte das Anschlusstor aber nicht verhindern. Es sind eher die Kroaten, die mit dem enggeschnittenen Spielfeld ihre Mühe bekundeten. Die Schussversuche von N. Šikalo (27. Min.) und Žižak (30. Min.) brachten nicht den gewünschten Erfolg.

In der 35. Minute wurde der vorgepreschte Stjepanovic von zweien Gegenspielern gleichzeitig von den Beinen geholt. Dies motivierte ihn, lautstark bei Fluri zu protestieren, was sich dieser bei seiner Grätsche gedacht habe. Der Schiri fand für diesen Wutausbruch Stjepanovics allerdings kein Verständnis und schickte ihn nach kurzem Überlegen unter die Dusche. Den anschliessend ausgeführten Freistoss konnte Šljivić verwerten, nach Auffassung vom Schiri jedoch aus einer Offsideposition.

Wer dann gedacht hat, dass die Heimmannschaft das Ding ruhig nach Hause fahren würde, wurde des Besseren belehrt, denn ab dem Moment spielten nur die Kroaten; die Angriffe von Rüttenen endeten kurz nach der Mittellinie. Es lief dann aber schon die 65. Minute als Marić ein weiteres Mal einen Ball im Sechsener bekam und dabei unzimperlich zu Boden gerissen wurde. Der Gefoulte führte den Penalty selber aus und liess den Goalie aussteigen. Danach versuchte sich Petrovic aus gut 16 Metern mit seinem schwächeren Linken, jedoch erfolglos. Endlich kam auch Rüttenen zu einer Standardsituation, jedoch war es Radic der seinen Golie in Schockstarre versetzte, als er per Kopf knapp über die Latte in den Corner «befreite».

Nach gut 75. Minuten war es wieder Marić, der auf ca. 20 Metern einen Freistoss herausholte. Der eingewechselte Križanović düppierte die «springende» Mauer und brachte die Kroaten mit einem strammen Schuss in Führung. Rüttenen war nun gefordert. In der 78. kam D. Emch frei zum Schuss, brachte Kristic aber nicht in Verlegenheit. In der 83. Min. konnte dann J. Emch aus gut 30 Metern mit letzter Kraft den Ball Richtung Tor befördern. Der Ball torkelte zum Goalie Kristić, welcher zuerst zum Ball langen wollte, sich aber entschied, ihn mit dem Fuss anzunehmen. Wie im Traum konnte er hören wie der Ball die Fusssohle seiner Fussballschuhe streichelte und entsetzt feststellen er ins Netz gekullert ist.

Die Kroaten wollten sich nicht aber mit dem Unentschieden begnügen und stürmten weiter. Petrović kam zu einer weiteren guten Chance. In der 90. Minute setzten aber 3 Rüttenen-Spieler gegen einen Croatia-Verteidiger zum Konter an, scheiterten aber kläglich an der Strafraumgrenze am eigenen Unvermögen und den zurückgeeilten Kroaten. Es wäre ein Sieg aus Verlegenheit und wohl ein unverdienter gewesen, da die Rüttener knapp eine Stunde lang keine sehenswerte Aktion zustande brachten. Die Kroaten andererseits spielten gut, nachdem sie unter Zugzwang kamen, und können sich glücklich schätzen, nach einer tollen Aufholjagt, mit einem Punkt nach Hause reisen zu dürfen. Alles in Allem eine gerechte Punkteteilung.

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