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Im Spitzenkampf trennen sich Italgrenchen und Deitingen die Punkte und sind weiterhin ungeschlagen in der laufenden Meisterschaft.

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Als hätte Trainer Hert jedem Spieler einen Schrittzähler verpasst und bestimmt, der mit den meisten Schritten müsse eine Harasse Bier spendieren. Etwa so bewegten sich die Deitinger Akteure in der ersten Halbzeit. Sogar das verletzte Antilaufwunder R. Stalder bemerkte nach dem Match, dass nicht mal er so wenig gelaufen wäre – Hand aufs Herz: trotz sehr tiefem Laufniveau, er wäre trotzdem noch weniger gelaufen. Auswertung der Schrittzähler: Kissling hätte die Runde Bier spendieren müssen, da er einige Steilpässe des Gastgebers entschärfen konnte, indem er oft sein Gehäuse verliess. Ital hatte in den ersten 45 Minuten die Oberhand. Bereits in der 2. Minute wurde es brenzlig für den Gast. Ein langer Ball aus der Ital-Hinterreihe reichte, dass es ausserhalb vom 16er zum eins-gegen-eins zwischen dem anbrausenden Stürmer und Kissling kam. Doch die Deitinger Nummer Eins hielt seine Farben im Spiel. Nach 20 Minuten dasselbe Angriffsmuster: Frick konnte aus sehr offsideverdächtiger Position alleine auf Kissling, schob den Ball jedoch an den Pfosten. Der wohl auffälligste Akteur auf Grenchner Seite war es dann auch in der 35. Minute, welcher ein Querpass am Deitinger Strafraum sehenswert direkt mit seinem linken Fuss zur Führung verwertete.
Zu lustlos, zu unpräzise und zu unkonzentriert gestaltete das Deitinger Fanionteam die erste Halbzeit. Trotzdem schauten vielversprechende Chancen heraus. S. Frei, Flury und T. Stalder kamen so zum Abschluss, dass nur noch Amerzin zu überwinden gewesen wäre, doch alle trafen voll ins Rote, was der Dressfarbe des Italienischen Schlussmannes entsprach.

 

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Deitingen glaubte an die Wende. Man wusste, dass man geduldig sein muss, da die Konditionsvoraussetzungen definitiv für die Deitinger sprachen. Die Machtverhältnisse änderten sich dann auch ruckartig im zweiten Durchgang. Ein chinesisches Sprichwort besagt: Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. Anders ausgedrückt, die Grenchner zogen sich noch tiefer in ihre Hälfte und Deitingen begann mit Freude und einer hohen Konzentriertheit an Fussball zu spielen. Deitingen drückte und investierte viel in die Offensive. Die Abgebrühtheit und die Kaltschnäuzigkeit wurden in guten drei 100%-Chancen schmerzlich vermisst. Der Ausgleich leitete dann T. Stalder in der 57. Minute ein. Nachdem er alleine vor Amerzin scheiterte, landete der Ball vor den Füssen vor Flury, welcher unkonventionell quer vom Tor wegrannte, dann die Kugel aber wunderschön mit seinem schwachen Fuss in die weite Filette schlenzte. Deitingen begnügte sich nicht mit dem Unentschieden und suchte das nächste Tor. Der FCD machte im gleichen Stiele weiter, musste sich anschliessend jedoch an der eigenen Nase nehmen. Zuber scheiterte mit einem Pass in die Mitte im Aufbauspiel, den er direkt in die Füsse des Gegners spielte. Ital schaltete schnell um und bot den Zuschauern ein Musterbeispiel in Sachen Chancenverwertung. Wie beim ersten Tor wurde der Ball auf 16er-Höhe quer gespielt und Frick verwandelte erneut sehenswert direkt zur überraschenden 2:1 Führung (61. Minute). Deitingen war keines Wegs eingeschnappt. Mit dem grossen Teamgeist im Rücken pushten sich die Spieler und kreierten weitere gefährliche Aktionen. Etwa so sinnvoll wie ein von aussen verstellbarer Innenspiegel im Auto liess man dann nach einem Ballverlust in der 70. Minute einen gefährlichen Konter zu. Frick war es erneut, der von der Mittellinie das freie Feld vor sich hatte, doch aufgrund seiner nicht mehr vorhandenen Kräfte bereits aus 16 Meter direkt auf Kissling schoss. Wer sie nicht macht, bekommt sie. Deitingen drückte den Gastgeber in ihre Hälfte und es war eine Frage der Zeit, wenn der Ausgleich fällt. Die neue Waffe Deitingen's - die Standards – holte dann die Kohlen aus dem Feuer. Ein perfekter Corner S. Frei's fand den Kopf von Murer, der aus kürzester Distanz zum 2:2 Ausgleich einnickte, was dann auch das Endresultat wiederspiegelte.

 

Fazit: Aus den Grenchner Reihen hörte man, dass dies ihr bestes Spiel gewesen sei. Deitingen wiederum konnte im Spitzenkampf nicht ihre gewollte Leistung abrufen. Zuletzt ist man jedoch froh, konnte man zwei Mal einen Rückstand wettmachen, was der Moral bestimmt guttat.

 

GS Italgrenchen 2:2 (1:0) FC Deitingen


Grenchen, 70 Zuschauer
FCD: Kissling; Hadzic, Zuber, Bieri, Barrer; S. Frei, Roth (74. B. Frei), Murer, Stampfli (70. Scheidegger); T. Stalder, Flury
Tore: 1:0 Frick (35. Minute), 1:1 Flury (57.), 2:1 Frick (61.), 2:2 Murer (88.)

 

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