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So geht Fussball - so geht Feiern

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Es waren zwei tolle Partys in der Solothurner Rythalle.

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Iliria verliert gegen Blustavia forfait

Auf dem Rasen hatte Iliria das letzte Spiel in der Solothurner 2. Liga souverän 5:1 gewonnen. Nun hat aber der Fussballverband auf einen 3:0-Forfaitsieg für Blustavia entschieden. Iliria hatte einen Spieler eingesetzt, der gesperrt war.

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Mit breiter Brust schritten die HSV-Spieler gegen den Türkischen SC auf den Rasen des heimischen Spiegelbergs. Zwar war man drei Tage zuvor in Rüttenen unterlegen, wusste aber, dass man dieses Team in Normalform hätte schlagen müssen. Kam hinzu, dass Rüttenen einige Wochen zuvor den Türkischen SC deutlich schlagen konnte.

Zählte man also Eins und Eins zusammen, so sah man sich am Mittwoch also mit einem Gegner auf Augenhöhe konfrontiert. Doch der HSV schaffte es erneut nicht, offensiv für die nötige Gefahr zu sorgen. Mehrheitlich war es der Gast aus Solothurn, der das Spiel gestaltete. Für die Haltner war es deshalb ein kräfteraubendes Spiel, rannte man doch oft dem Ball hinterher, anstatt diesen zu kontrollieren und die intensive Arbeit dem Gegner zu überlassen. Zu erwähnen gilt es dennoch, dass auch die Türken offensiv wohl nicht über die gewünschte Wirkungskraft verfügten. Selten nur traten sie vor dem Haltner Tor auf. Die 1:0-Führung des Türkischen Sportclubs war dann auf einen individuellen Fehler zurückzuführen. Patrick Eyer spielte aus der Abwehr heraus einen Pass zum Torhüter Philippe Messerli, übersah dabei aber den heranstürmenden Gegenspieler. Dieser hatte keine Mühe zur Führung einzunetzen.

Freilich wollte man nach der Pause eine bessere Falle machen, was aber nur bedingt gelang. Immerhin gelang es dem HSV nach nur 5 Minuten Spielzeit, das Spiel auszugleichen. Lukas Kummer spielte dabei einen langen Pass punktgenau auf Tobias Ross, der sicher traf. Vom Schwung, der normalerweise nach einem Treffer durch eine Mannschaft geht, war aber leider nichts zu spüren. Zu oft fehlte die Abstimmung, zu oft agierte man auch zu unkonzentriert im Aufbauspiel. Der Türkische SC hatte daher auch nur wenig Mühe, das Spieldiktat wieder an sich zu reissen und einige schöne Angriffe auszuspielen. Einer führte in der 60. Minute zur verdienten Führung. Nachdem aus dem Mittelfeld ein schöner Pass in die Schnittstelle gespielt werden konnte, legte der Aussenläufer toll auf Burak Yildizli ab, der mittels sattem Schuss traf.

Erst ganz gegen Ende des Spiels versuchte der HSV nochmals mit Vehemenz am erfolgreichen Abschluss. Ein Vorhaben, das aber unbelohnt bleiben sollte, auch wenn Daniel Ernst nach einem Eckball in der Nachspielzeit noch die Unterlatte traf.

Es wäre ehrlich gesagt auch ein unverdienter Ausgleich gewesen. Nach zwei Niederlagen in Folge muss nun gegen Leuzigen eine Reaktion folgen. Drei Punkte sind in Anbetracht der Umstände möglich, denn Leuzigen kam am Mittwoch gegen Rüttenen nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Jenes Rüttenen, das der HSV seinerseits hätte bezwingen müssen.

HSV Halten – Türkischer SC Solothurn 1:2 (0:1)
Spiegelberg, Halten - 50 Zuschauer

Tore: 40' 0-1 TSC, 51' 1-1 Ross (Kummer), 60' 1-2 TSC

HSV: Messerli; Eyer, Schumacher, Stampfli (30' Summermatter); Schwaller (84' Schnyder), Bessire, Kummer, D. Ernst, Stapfer (50' Frey); Biegajlo (46' Wälchli), Ross

Bemerkungen: HSV ohne Bühlmann, Yücedag, A. Späti, S. Müller (alle verletzt), Wüthrich, Schläfli, M. Müller, Jost, T. Späti, J. Ernst, Winter (alle abwesend)

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