Hochverdienter Sieg für Mümliswil

Gegen einen vor allem läuferisch limitierten Gegner war Mümliswil über die volle Spielzeit die klar bessere Mannschaft. Einziges Manko war die Chancenverwertung, eigentlich hätte der Sieg gegen Trimbach wesentlich höherals 3:0 ausfallen müssen.

Mümliswil startete gegen Trimbach mit der gewünschten Entschlossenheit und verzeichnete rasch einige gute Torchancen, die frühe Führung gelang aber nicht. Nach einer Viertelstunde fand auch das Auswärtsteam etwas besser ins Spiel, ohne indes gegen die erneut starke FCM-Defensive zu wirklichen Möglichkeiten zu kommen.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit vermochte das Heimteam den Druck wieder zu erhöhen. Nun gab es Chancen fast im Minutenpakt, und dank einem Doppelschlag von Probst wurde die nun deutliche Überlegenheit endlich auch auf der Anzeigetafel ersichtlich. Beim 1:0 blieb der Stürmer nach einem tollen Steilpass von Jérome Ackermann eiskalt und verwandelte solo vor dem Goalie (40’). Drei Minuten später fing er vor dem Strafraum einen Pass ab, tanzte einen Verteidiger aus und vollstreckte erneut souverän zum 2:0.

Nach der Pause war es weiterhin fast ausschliesslich der FCM, der den Ball und das Spiel kontrollierte. Obwohl die sich Guldentaler immer wieder gut vor das Trimbacher Tor spielten, blieb der vorentscheidende dritte Treffer aus. Mümliswil scheiterte entweder am starken FCT-Keeper oder am eigenen Unvermögen – da wurden locker Chancen für zwei Spiele ausgelassen. Den überfälligen dritten Treffer erzielte schliesslich der eingewechselte Roger Wehrli in der Nachspielzeit nach einer feinen Flanke von Kamber. Danach war Schluss und sowohl die drei Punkte als auch die Spieler im Trockenen.


Mümliswil - Trimbach 3:0

Tore: 40’ 1:0   Lars Probst (Jérome Ackermann). 43’ 2:0   Lars Probst. 91’ 3:0   Roger Wehrli (Adi Kamber).

Mümliswil: Gradwohl; Schalt, Nussbaumer, Ra. Disler, Kamber; J. Ackermann, J. Disler (N. Ackermann); Wyser, Arnold (Hammer), D. Ackermann (A. Ackermann); Probst (R. Wehrli).

FCM ohne Fluri (kein Einsatz); Ro. Disler (verletzt); Büttler (gesperrt); Ph. Wehrli (Ausland).

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