Wangen ist vorsichtig optimistisch

Im Normalfall wären zur Zeit auch die Amateurfussballer in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Doch was ist im Moment wegen der Corona-Pandemie schon normal? Die Hoffnung auf bessere oder vielmehr einigermassen normale Zeiten bleibt  bestehen. So auch bei FC Wangen bei Olten. Am 1. Februar beginnt bei Zweitligisten nach der langen Winterpause wieder das Training. Trainer Bozo Predojevic nimmt Stellung zur Vorrunde und blickt gleichzeitig auf die hoffentlich wie geplant zur Austragung gelangende Rückrunde.

Bozo Predojevic, wie sind Sie mit der Vorrunde der Saison 2020/21 zufrieden?

Bozo Predojevic: Sehr zufrieden. Wir sind auf dem 2. Platz in der Meisterschaft und im Solothurner Cup immer noch dabei. Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen gelang der Saisonstart zwar nicht nach Wunsch. Aber wir konnten uns fangen und gewannen in der Folge acht Spiele in Serie, Meisterschaft und Cup eingerechnet. Der Rückstand auf den Leader Lommiswil beträgt bloss einen Punkt.

Wie gestalten Sie das Vorbereitungsprogramm unter Berücksichtigung der Corona-Vorschriften?

Bozo Predojevic: Wir trainieren in kleinen Gruppen. Zugelassen sind nur fünf Personen, also vier Spieler und ich als Leiter. Die ersten zwei Wochen machen wir nur Jogging. Wir arbeiten an der Kondition. Nach der langen Winterpause ist Vorsicht geboten, um kein Risiko auf mögliche Verletzungen einzugehen.

Konnten Sie die zum Teil namhaften Abgänge kompensieren?

Bozo Predojevic: Es ist nicht einfach, Leistungsträger 1:1 zu ersetzen. Zwei neue Spieler sind gekommen. Die gebliebenen drei nominellen Stürmer bekommen jetzt die Chance, zu zeigen, was sie effektiv können. Ich vertraue voll und ganz auf sie und glaube an ihre Fähigkeiten.

Was ist ihr Ziel für den 2. Teil der Meisterschaft?

Bozo Predojevic: Unser Ziel ist guter Fussball zu spielen und attraktive Spiele zu bieten. Nach wie vor viele Tore zu erzielen und an der Spitze mitzuhalten. Es gilt zu bedenken, dass wir eine starke Konkurrenz haben. Sollte der nach wie vor mögliche Gruppensieg nicht möglich werden, ist das für uns kein  Unglück. Schliesslich ist die Regionale Meisterschaft mit den vielen Derbys alles andere als eintönig. Wir bleiben auf dem Boden.

 

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