Der Höhenflug der Solothurner Adler ist zu Ende

Der Vorstoss in den Halbfinal der Nationalliga A war für Iliria Futsal bereits ein grosser Erfolg, doch nun setzte Swiss Geneva Futsal am Sonntag dem Höhenflug der Solothurner Adler ein Ende. Iliria verlor in Küssnacht am Rigi 3:9 und verpasste so die Chance auf ein Finalspiel und den Aufstieg in die Premier League in der heimischen Kaselfeldhalle.

Iliria verschlief den Start und lag rasch 0:3 in Rückstand. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Durch Tore von Mattia Sasso, Burim Raimi und Shaban Arifi glichen die Solothurner wieder aus. Aber das 3:3 hielt nicht lange. Die Brasilianer aus Genf nutzten die Unaufmerksamkeit der Solothurner nach dem Torjubel zur erneuten Führung aus.

Mit der Zeit zahlte Iliria dem grossen Aufwand durch das hohe Pressing Tribut. In den Schlussminuten liessen die Kräfte nach und so kassierten die Solothurner Kontertore, die das Schlussresultat etwas zu krass aussehen lassen.

Die Vorbereitung auf das wichtige Spiel war nicht optimal gelaufen, da der Grossteil der Mannschaft erst am Morgen vor dem Spiel vom Trainingslager in Spanien zurückkehren konnte. Zudem fehlten einige Leistungsträger, die von anderen Teams nicht freigegeben wurden, weil die Vorbereitung auf die nun beginnende „normale“ Meisterschaft auf Hochtouren läuft. Hier müsste der Fussballverband unbedingt über die Bücher gehen und die entscheidende Phase der zweithöchsten Futsal-Liga  früher ansetzen, damit sich die Mannschaften auch wirklich auf Futsal konzentrieren können.

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