Cupspiel zwischen Wolfwil und dem Kurdischen FC abgebrochen

Im Solothurner Cup musste die Partie zwischen Wolfwil und dem Kurdischen FC Solothurn in der 85. Minute abgebrochen werden. Nach einem unglücklichen Zusammenstoss blieb ein Wolfwiler Spieler ernsthaft verletzt liegen und an ein Weiterspielen war nicht zu denken.

Weil das Warten auf die Ambulanz zu lange gedauert hätte, waren beide Teams damit einverstanden, die Partie beim Stand von 4:0 für die Kurden abzubrechen.

Die gute Nachricht vorweg: Dem verletzten Wolfwiler geht es wieder besser - trotz gebrochenem Kiefer.

Das ganze Spiel stand unter einem schlechten Stern: Nach einem normalen Einsatz fiel ein Spieler unglücklich und verletzte sich an der Schulter so, dass die Ambulanz gerufen werden musste.

Während der erste Verletzte duch die Sanitäter gepflegt wurde, kam es erneut zu einem heftige Zusammenprall bei einem Zweikampf. Ein Wolfwiler wurde dabei hart im Gesicht getroffen, verschluckte seine Zunge und wäre beinahe erstickt. Dem Wolfwiler Trainer gelang es, dem Bewusstlosen die Zunge aus dem Rachen zu holen. Weil dieser auch aus einem Ohr blutete, empfahl der anwesende Sanitäter, den Verletzten bis zum Eintreffen der zweiten Ambulanz nicht vom Spielfeld zu tragen.

Beide Teams waren mit dem Spielabbruch einverstanden. Trotzdem gingen die Emotionen hoch. Zunächst wurde im Klubhaus heftig gestritten, dann beging auch noch ein Spieler des Kurdischen FC eine Tätlichkeit gegen einen Teamkollegen. Erst dann ging es unter die Dusche.