Roman Bürki ist der sichere Rückhalt beim BVB

Der Schweizer Fussball ist für seine Exportschlager bekannt, nur die wenigsten unserer Nationalspieler spielen in der heimischen Liga. In den letzten Jahren haben sich dabei immer wieder die Schweizer Torhüter hervorgetan. Ganz gleich, ob Roman Bürki, Yann Sommer oder Yvon Mvogo, all diese Torhüter haben sich bei ihren Bundesligavereinen durchgesetzt, oder sind zumindest auf dem besten Weg dorthin. Vor allem Roman Bürki vom aktuellen Tabellenführer Borussia Dortmund spielt eine überragende Saison und ist ein wichtiger Garant für den derzeitigen Höhenflug des BVB. Wir schauen auf die Saison des potentiellen Meistertorwarts.

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Den Stammplatz erkämpft

Roman Bürki spielt mittlerweile seine dritte Saison bei den Schwarz-Gelben. Nachdem er sich zu Beginn seiner Zeit im BVB-Dress noch mit Publikumsliebling Roman Weidenfeller um den Platz zwischen den Pfosten duellieren musste, hat er sich mittlerweile seinen Stammplatz erkämpft. Landsmann Lucien Favre, seit dieser Spielzeit neuer Trainer bei der Borussia, baut ebenso auf den Schweizer Keeper, wie größtenteils seine Vorgänger. Bürki zahlt es mit starken Leistungen zurück. Vor allem im Bereich seiner Reflexe hat der Schweizer noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht. Es scheint, als hätten Schweizer gerade Hochkonjunktur bei der Borussia. Denn neben Trainer und Stammtorwart wurde vor der Saison mit Marwin Hitz auch noch ein Schweizer Ersatztorhüter verpflichtet. Der in St. Gallen geborene Hitz kam vom FC Augsburg und soll eine erfahrene zweite Lösung auf der Position im Kasten sein. Das erste Mal richtig ernst wurde es für den Ersatzkeeper im Spiel gegen die Bayern, als er den verletzten Bürki stark vertreten musste.

Goalie der Hinrunde

Mit seiner Übersicht und modernen Spielweise ist er immer als Anspielstation verfügbar und trägt somit wesentlich zu Beruhigung des Spielaufbaus bei. Zudem zeichnet sich Bürki durch seine Strafraumbeherrschung und starke Reflexe auf der Linie aus. Kein Wunder, dass das Sportmagazin kicker den Schweizer zum Torhüter der Hinrunde gewählt hat. In seinen 16 benoteten Spielen erreichte er mit 2,5 die beste Durchschnittsnote aller Bundesliga-Torhüter. Seine Ausstrahlung und Sicherheit machen ihn zu einem wichtigen Faktor im Spiel der Borussen. Umso ärgerlich war dann sein Ausfall im Spitzenspiel gegen die Bayern. Ausgerechnet gegen den Erzrivalen plagte er sich mit Oberschenkelproblemen herum und musste seinem Ersatzmann Hitz den Vortritt lassen. Dieser vertrat ihn aber angemessen und sorgte für den wichtigen Sieg, der den BVB bei den Fussball-Wetten zum Topfavoriten auf die Meisterschale avancieren liess.

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Auch beim Start in die Rückrunde war auf den Schweizer Verlass. Beim Wiederauftakt nach der Winterpause musste der BVB beim RB Leipzig ran. In dem umkämpften Spiel ging die Borussia dank eines Treffers von Axel Witsel zwar in Führung, allerdings musste Roman Bürki danach die Kohlen aus dem Feuer holen. Die Bullen drückten auf de Ausgleich, doch der Schweizer hielt seinen Kasten sauber und avancierte somit zum Mann des Spiels.

Auch Yann Sommer stark

Auch der zweite Schweizer Stammkeeper Yann Sommer in der Bundesliga, Yann Sommer, spielte eine starke Vorrunde. Der Goalie von Borussia Mönchengladbach ist ein wichtiger Baustein des derzeitigen Erfolgs der Fohlenelf. Mit einer Kicker Durchschnittsnote von 2,7 gehört Sommer immerhin noch zu den acht besten Torhütern der Liga.