17 Schweizer Spieler in der Bundesliga

Dass es den einen oder anderen Schweizer in der deutschen Bundesliga gibt, ist kein Geheimnis. Das Deutsche Fussball-Oberhaus zählt zu den Top-3-Ligen der Welt und lockt Schweizer mit der Möglichkeit, den Sprung in eine neue Liga zu wagen.

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Ausgegangen vom Stand der laufenden Bundeligasaison stehen insgesamt 17 Schweizer bei deutschen Bundesligavereinen in der 1. Liga unter Vertrag. Damit gilt die Bundesliga als beliebtes Ziel für Fussballprofis aus der Schweiz. Bis zum Jahr 2016 waren die Schweizer sogar die grösste Fraktion unter den Ausländern in der Bundesliga. Damals stellte die Schweiz mehr als 20 Spieler. Seit 2017 hat die Zahl unwesentlich abgenommen.

Zwei durchaus erfolgreiche Vereine stechen bei der Anzahl der schweizerischen Fussballer besonders heraus, und zwar Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Beide Vereine gelten gewissermassen als der Hort eidgenössischer Torhüter, denn mit Yann Sommer von den Gladbachern sowie Roman Bürki und Marwin Hitz vom BVB sind gleich drei Torhüter aus der Schweiz vertreten. Neben den beiden Torhütern haben die Dortmunder auch Manuel Akanji (Verteidiger) im Kader, der seit Februar 2018 das schwarz-gelbe Trikot trägt.

Der BVB verfügt damit über drei Schweizer in seinen Reihen, Gladbach sogar über fünf. Neben Yann Sommer zählen dazu Josep Drmic (Stürmer), Denis Zakaria (defensives Mittelfeld), Nico Elvedi (Innenverteidiger) und Michael Lang (Rechtsverteidiger). Die Borussen aus Mönchengladbach prägen damit die Nati wie kein anderer europäischer Verein, denn vier von fünf Gladbachern laufen regelmässig für die Schweiz auf. Wann die Schweizer wieder für die Bundesligisten auf dem Platz stehen, lässt sich online auf der Vorschauseite für die nächsten Spieltage einsehen. Schweizer in der Bundesliga – das passt und funktioniert einfach. Besonders gilt das für den Schweizer Lucien Favre, der zuerst bei den Gladbachern und über einen Umweg nun auch bei den Dortmundern als Cheftrainer Erfolgsgeschichte schreibt.

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Jeweils zwei Schweizer spielen bei der TSG Hoffenheim und beim VfL Wolfsburg. Gregor Knobel als Torwart und Steven Zuber als wichtiger Teil im linken Mittelfeld der Kraichgauer. Die Wölfe setzen im Mittelfeld auf die Dienste von Renato Steffen und im Sturm auf die von Admir Mehmedi. Jeweils ein Schweizer steht bei RB Leipzig, Hannover 96, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und Schalke 04 unter Vertrag. Der Reihe nach sind das Yvon Mvogo (Torwart), Pirmin Schwegler, Fabian Lustenberger, Gelson Fernandes (alle drei defensives Mittelfeld) und Breel Embolo (Stürmer).

Damit ist die Liste der 17 Schweizer in der 1. Bundeliga komplettiert. Die Schweiz hat in den letzten Jahren in Sachen Jugendförderung im Profifussball vieles richtig gemacht. Daher ist es heutzutage wenig verwunderlich, dass die Schweizer einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Bundesligisten leisten.