Auch Zofinger profitieren von der improvisierten U21-Meisterschaft

Für die Nachwuchsspieler der Profiklubs wurde eine U21-Meisterschaft aus dem Boden gestampft. Für junge Profis, heisst es beim Fussballverband.  Mit dabei sind aber auch Spieler vom SC Zofingen aus der 2. Liga inter, wie zum Beispiel Fabian Sidler, Joris Freyenmuth - oder Luca Jenzin, der im April 22 Jahre alt wird und somit weder als Profi noch als wirklich junges Talent gezählt werden kann. Diese Zofinger wurden  durch Trainer Sven Christ ins improvisierte U21-Team des FC Aarau berufen.

Der FC Aarau darf als 14. Club mit einer wild zusammengewürfelten Equipe an dieser Turnierform teilnehmen, obwohl die ehemalige U21-Auswahl («Team Aargau») vor zweieinhalb Jahren aus dem Ligabetrieb zurückgezogen wurde. Bei den Aarauern dürfen auch Spieler der beiden Partnervereine FC Baden und SC Zofingen profitieren.

Die Konkurrenten sind mit der Bevorzugung einiger Klubs gar nicht zufrieden. Dietmar Faes, Präsident des FC Biel, liess im Interview mit dem Bieler Tagblatt kein gutes Haar an der improvisierten U21-Meisterschaft: "Es ist eine absolute Frechheit und zeigt, wie schwach das Komitee der Ersten Liga ist. Dessen Aufgabe wäre es, die Interessen sämtlicher Vereine wahrzunehmen. Das wird jedoch nicht gemacht. Dass einige Teams trainieren dürfen und andere nicht, ist eine Wettbewerbsverzerrung und sicher auch nicht förderlich für die Stimmung unter den Klubs", sagte Faes.

Hier geht es zur U21-Meisterschaft