Iliria gewinnt in Oensingen 4:2 und die Winterpause beginnt zwangsweise

Der Bundesrat schickt den Amateurfussball vorzeitig in die Winterpause. Die definitiv letzte Partie des Jahres in der Region trugen am Mittwoch Oensingen und Iliria aus. Laut dem Schweizer Fussballverband ist die Saison nur unterbrochen und es soll im Frühling weitergehen.

Der Entscheid des Bundesrates, den Amateurfussball bis auf weiteres zu verbieten, stand bereits fest, als das Nachtragsspiel in der Solothurner 2. Liga zwischen Oensingen und Iliria Solothurn angepfiffen wurde. Vorausschauend hatte Oensingen bestimmt, keine Zuschauer ins Kleinstadion Bechburg zu lassen. Iliria hatte dafür eine Live-Übertragung auf Facebook organisiert, die phasenweise von über 40 Fans geschaut wurde.

Oensingen ging früh in Führung und kämpfte gut. Lange stand die Partie 2:2, bis der Favorit in der Schlussphase die aufkommende Müdigkeit der Platzherren zu zwei weiteren Toren ausnützen konnte. Um 22 Uhr stand Iliria mit 4:2 als Sieger fest und um Mitternacht der Fussball als Verlierer, weil das Verbot in Kraft trat.

Nur Kinder unter 16 Jahren dürfen weiterhin zusammen Fussball trainieren, da von ihnen nur eine minimale Infektionsgefahr ausgeht.

Aus Sicht des SFV stellt das momentane Verbot des Bundes für den Amateur-Spielbetrieb bei den Aktiven einen Unterbruch (und nicht etwa einen Abbruch) der laufenden Saison dar. Weil nur noch wenige Runden zu spielen sind, kommt dieser Unterbruch einer vorgezogenen Winterpause gleich. Entsprechend empfiehlt der Verband den betroffenen Abteilungen und Regionalverbänden, die verbleibenden Spiele dieses Jahres auf das Frühjahr 2021 zu verschieben.