Attiswil setzt im Cup ein Ausrufezeichen

Geschrieben von FC Attiswil

Der Viertligist Attiswil wirft den Zweitligisten Oensingen mit einem 3:2-Sieg aus dem Solothurner Cup.

Vor dem Spiel schien die Sache klar, was will ein Viertligst gegen einen Vertreter der höchsten Regionalliga ausrichten? Die Unterschiede sind doch einfach schlicht zu gross. Ja, aber manchmal zeigt sich, dass auch in den Niederungen des Fussballes nicht alles schlecht sein muss.

Die Attiswiler Mannschaft zeigte einen Steigerungslauf sondergleichen. War ab Beginn des Spieles alles noch etwas zu schnell, wurde das Tempo mit Fortdauer des Spiels angenommen, und über die volle Distanz mitgegangen. Selbst durch einen zweimaligen Rückstand liess man sich nicht aus der Ruhe bringen, auch nach dem Führungstreffer war man der endgültigen Entscheidung näher als der Gast dem Ausgleich.

Wichtig in diesem Cupmatch war sicher wie Gaugler zu Beginn eine Riesenparade zeigte und dem Team so Mut machte. Als nach dem Ausgleich durch Emch die ganze Mannschaft erwachte und sich doch diverse Chancen erspielen konnte, war es ein Spiel auf Augenhöhe.

Eine super Einzelleistung von Prenaj brachte danach die erneute Gästeführung. Doch das Heimteam blieb energisch in seiner Gegenwehr, und schlussendlich durfte kurz vor Halbzeit Wyss Roman den verdienten Ausgleich bewerkstelligen. In der zweiten Hälfte spielte Attiswil etwas defensiver. Und sollte in der Box  über 50 Minuten keine weiteren Torchancen mehr zugestehen. Jegliche Angriffsbemühungen wurden ausserhalb des 16 er zunichte gemacht. Selber wurden auch weniger Abschlüsse gemacht, doch war nach einem Eckball Richard zur Stelle und bugsierte das Leder hinter die Linie. Bedingt durch Offensivbemühungen der Oensinger, bekam der Unterklassige nun Kontergelegenheiten. Doch wurde Emch bei zwei Gelegenheiten aus einem Offside(?) zurückgepfiffen. Bei einem Sololauf, bei dem sein Trikot  beim zurückhalten zerriss, wurde der Winkel doch arg knapp und er verzog den Ball.

Ein überaus fairer Match, welcher trotz kerniger Zweikämpfen stets anständig blieb, was sicher auch ein Verdienst des Schiedsrichter Ackermann war.