Solothurn muss mindestens bis April auf den Cup-Hit warten

Geschrieben von Hans Peter Schläfli

In Solothurn war die Vorfreude auf den Achtelsfinal im Schweizer Cup gegen Kriens gross, aber mittlerweile ist man angesichts der Pandemie beim FCS gar nicht so unglücklich darüber, dass der ursprünglich auf den 10. Februar angesetzte Saisonhöhepunkt gegen das Team aus der Challenge League auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. „Der Entscheid des Fussballverbandes ist richtig“, sagt FCS-Trainer Jürg Widmer dazu.

Die Anordnungen des Bundesrates, um die Pandemie einzudämmen, sind für die als Amateurvereine eingestuften Klubs wie den FC Solothurn einschneidend. „Wenn man mit höchstens vier Personen gleichzeitig trainieren darf, dann können wir zwar unsere Fussballer individuell fit bringen, aber eine Mannschaft auf einen Ernstkämpfe vorzubereiten, das ist fast möglich“, sagt Jürg Widmer zur momentanen Situation. „Es wäre tatsächlich sehr schwierig geworden, uns auf das Cup-Spiel vorzubereiten.“ Der FCS-Trainer hofft, dass ab März wie geplant das Training mit der Mannschaft wieder aufgenommen werden kann. Einen Terminhorizont für die Neuansetzung hat er vom SFV noch nicht bekommen. Er gehe jetzt bei unserer Planung davon aus, dass das Cupspiel gegen Kriens im April austragen wird.