Dullikens bittere Niederlage gegen Einsiedeln

Nach fast vier Monaten gelingt Einsiedeln wieder einmal ein Sieg: 4:1 in Dulliken.

Verlieren war verboten. Und, die Affiche hatte bereits bei ihrer Premiere einiges an Brisanz. Einsiedeln, in der Tabelle auf Platz 12, mit bisher nur einem Punkt aus fünf Spielen. Gleich oberhalb von Einsiedeln im Ranking, mit sechs Punkten aus sechs Spielen der FC Dulliken. Klar deshalb, was für eine Bedeutung das Spiel besonders für den FCE hatte. Verlieren verboten war die Devise. Schnell wurde dem Beobachter klar warum beide Equipen am unteren Ende der Tabelle stehen. 45 Minuten lang sah man, auf dem allerdings auch holprigen und schwer bespielbaren Terrain, viele Fehlzuspiele und noch viel mehr Leerlauf. Verunsicherung hüben und drüben war Trumpf. Torszenen die Mangelware. Den Knoten im Spiel, aber auch in seiner bis dato sehr bescheidenen Darbietung, löste Einsiedeln zwei Minuten nach dem Pausentee mit dem Führungstreffer. Einem herrlichen Kopftor von Riccardo Gerlach nach mustergültiger Flanke von Manuel Petrig. Ja was war denn da nun los? Plötzlich lief die Einsiedler Angriffsmaschinerie. Plötzlich kamen die Zuspiele an. Plötzlich wurden die Torchancen auch verwertet, ganz im Gegensatz zu den bisherigen Saisonspielen.

Plötzlich fallen die Tore Ruckzuck hiess es 3:0 für die Einsiedler. Zuerst zirkelte Asmir Mujanovic den Ball mit einem Traumtor in die hohe linke Ecke (55. Minute). Sieben Minuten später reagierte Kurt Marty nach einem Kopfball von Jan-Erik Schnidrig an die Latte am schnellsten und drückte das Leder über die Linie. Überhaupt die Aussenläufer: Manuel Petrig auf rechts und Schnidrig auf links bereiteten alle vier Einsiedler Tore vor.

Für den Schlusspunkt war dann der eingewechselte Pascal Beier, schon in der 90. Minute, mit seinem zweiten Saisontreffer besorgt. Bei dem Gastgeber Dulliken stellte man sich nach dieser Darbietung die Frage, wie dieses Team schon zweimal hatte gewinnen können. Der Ehrentreffer Dullikens war ein sicher verwerteter Handspenalty. Ansonsten waren die Solothurner sehr harmlos. Einsiedeln Goalie David Horg brauchte nicht einmal ernsthaft einzugreifen.

Dulliken - Einsiedeln 1:4 (0:0).

Sportanlage Ey. - 120 Zuschauer. - SR: Corin Julian (Rumänien; UEFA Core Projekt)

Tore: 47. Riccardo Gerlach (Manuel Petrig) 0:1. 55. Asmir Mujanovic (Manuel Petrig) 0:2. 62. Kurt Marty (Jan-Erik Schnidrig) 0:3. 70. Gerardi (Handpenalty) 1:3. 90. Pascal Beier (Jan-Erik Schnidrig) 1:4.

Einsiedeln (4-4-1-1): David Horg; Dominik Blöchlinger, Marco D’Alto, Raphael Petrig, Michael Steiner; Manuel Petrig, Asmir Mujanovic (66. Roman Rickenbacher), Riccardo Gerlach (81. Pascal Beier); Jan-Erik Schnidrig; Din Mujovic (34. Juan Walker, 87. David Schaller); Kurt Marty.

Bemerkungen: 62. Lattenkopfball Schnidrig. Verwarnungen: 69. Blöchlinger (Handspiel, das zum Penalty führte) und eine Verwarnung gegen Dulliken.

2. Liga inter, Gruppe 3

2. Liga inter, Gruppe 5